Mittwoch, 16. Juli 2008

Auszeichnung für die WissenschaftsAgentur der Universität Salzburg

Verleihung des Österreichischen Berufsbildungsforschungspreises 2008

Die Verleihung des Österreichischen Berufsbildungsforschungspreises 2008, mit dem herausragende Leistungen von NachwuchswissenschaftlerInnen Anerkennung finden sollen, bildete einen Höhepunkt am Ende des ersten Tages der 1. Österreichischen Konferenz für Berufsbildungsforschung.
Stefan Vogtenhuber vom Institut für Höhere Studien in Wien wurde für seinen Konferenzbeitrag zum Thema “Bildungs- und Weiterbildungserträge in Österreich" mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Weitere PreisträgerInnen sind Annette Sprung (Karl-Franzens-Universität Graz), sowie Armin Mühlböck und Alexander Neunherz (WissenschaftsAgentur der Universität Salzburg).

Überreicht wurde der Österreichische Berufsbildungsforschungspreis 2008 von Sektionschef Theodor Siegl (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur - bm:ukk), die Laudatio hielt Christian F. Lettmayr (CEDEFOP - Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung). Neben dem Preisgeld erhielten die ForscherInnen funktionsfähige Miniatur- Stirlingmotoren überreicht, die SchülerInnen der HTL Steyr im Werkstättenunterricht hergestellt hatten. Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung wurde durch ein Schüler-Ensemble der HTL Steyr gestaltet.

Etwa 170 ExpertInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz nutzten bei dieser erstmals stattfindenden zweitägigen Konferenz die Gelegenheit zur Werkschau, zum Austausch über aktuelle Forschungsthemen im Bereich der Berufsbildung und zur Vernetzung.

Das Schwerpunktthema der Konferenz lautete “Öffnung von Arbeitsmärkten und Bildungssystemen - Migration, Mobilität, Integration“ und wurde insbesondere in den Hauptvorträgen behandelt. Gudrun Biffl, Leiterin des Zentrums für Migration, Integration und Sicherheit an der Donau Universität Krems, sprach über die Rolle der Bildung für MigrantInnen in Österreich. Ursula Boos-Nuenning, Expertin für Migrationsforschung an der Universität Duisburg-Essen, beleuchtete in ihrem Beitrag die Konsequenzen der Einwanderung für Schule und Beruf in Deutschland.

In den übrigen ca. 50 Konferenzbeiträgen von ForschungsexpertInnen aus Österreich und dem deutschsprachigen Ausland wurde ein breites Spektrum an Themen besprochen, wie etwa “Jugend und Benachteiligungen", “Übergänge und Integration von Schule, Studium und Beruf", “Kompetenzbeschreibung, -messung und -bilanzen", “Pflegeausbildung", “Weiterbildung und Personalentwicklung" und vieles mehr.

Das Museum Arbeitswelt in Steyr als Veranstaltungsort bot nicht nur einen thematischen Anknüpfungspunkt, sondern auch ein ansprechendes Ambiente für diese Konferenz.

Initiiert wurde die Konferenz von der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschung Austria (abf-austria), unterstützt vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk) sowie vom Arbeitsmarktservice Österreich (AMS).

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