Studie der WissenschaftsAgentur schafft Grundlage für gezielte Arbeitsmarktpolitik
„Von der Erstellung der Studie bis zu ihrem Erscheinen hat sich die Wirtschaftswelt dramatisch verändert“, stellte der Mittersiller Bürgermeister und Obmann des Regionalverbandes Oberpinzgau, Dr. Wolfgang Viertler, bei der Präsentation der Studie fest. Gerade in schwierigen Zeiten habe man nun ein gutes Werkzeug an der Hand, um entsprechende Maßnahmen für die Region ergreifen zu können.
Erstmals in Österreich wurden in einer umfassenden Erhebung nicht nur der Qualifizierungsbedarf, sondern auch die Erfolge der bisherigen Qualifizierungsmaßnahmen für das Gebiet des Regionalverbandes Oberpinzgau untersucht. Erhoben wurde beispielsweise, wo Lehrlinge, die vor zehn Jahren ihre Lehre abgeschlossen haben, heute tätig sind.
Die Studie wurde von der WissenschaftsAgentur der Universität Salzburg bzw. den Autoren Alexander Neunherz, Armin Mühlböck, Annemarie Jörke und Christian Dirninger erarbeitet und vom Territorialen Beschäftigungspakt Salzburg (TEP) finanziert.
Effiziente Lehrlingsausbildung
Die Studie bestätigt die Effizienz der Lehrlingsausbildung im Oberpinzgau. Dabei ist interessant, dass 62% der Lehrlinge nach zehn Jahren nach wie vor zwar nicht im Ausbildungsbetrieb, aber in dem erlernten Beruf tätig sind. Erfreulich ist auch die positive Beurteilung der Lehrausbildung durch die Lehrlinge selbst. Sie beurteilen die Ausbildung im Betrieb zu 92% als sehr gut oder gut.
Montag, 9. Februar 2009
Grundlage für gezielte Arbeitsmarktpolitik im Bundesland Salzburg
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